Seit dem Jahr 2004 sind Sonderverkaufsaktionen für den Handel nicht mehr gesetzlich geregelt, doch die Schlussverkäufe finden weiterhin zu den für den Kunden gewohnten Zeiten statt. Der Winterschlussverkauf beginnt normalerweise in der zweiten Januarhälfte, wenn das Weihnachtsgeschäft und die große Umtauschwelle abgeschlossen sind. Ab diesem Zeitpunkt gib es für wenige Wochen stark reduzierte Winterware zu kaufen. Da im Januar, Februar und März üblicherweise noch einige kalte Tage zu erwarten sind, lohnt sich der Einkauf von Winterkleidung sogar noch für die aktuelle Saison. Nicht nur Wollpullover, Fleecejacken und Thermohose gibt es im Winterschlussverkauf günstiger, sondern auch diverse andere Waren, die eigentlich nicht saisonabhängig gehandelt werden. Sogar Möbel- und Autohäuser machen oftmals die Sonderverkaufsaktion mit und werben mit den prägnanten Großbuchstaben “WSV”.
Stark reduzierte Artikel aus Sonderverkäufen können im Regelfall nur dann wieder umgetauscht werden, wenn sie einen Mangel aufweisen. Ein Pullover, der im Winterschlussverkauf erworben wurde und der zu klein oder zu groß ist, wird normalerweise nicht mehr vom Händler zurückgenommen. Darum gilt vor allem im SSV und WSV: Probieren Sie Kleidung immer erst an, bevor Sie sie kaufen. Weiterhin ist zu beachten, dass nicht jede als “Schnäppchen” gekennzeichnete Ware tatsächlich ein Schnäppchen ist. Informieren Sie sich am besten schon vor dem Beginn des Winterschlussverkaufs genau über die Preise der für Sie interessanten Artikel, denn so können Sie erkennen, ob diese tatsächlich zu reduzierten Preisen angeboten werden. Dann heißt es zum Start des Schlussverkaufs nur noch: rechzeitig da sein, damit andere Kunden nicht schneller sind. So wird der WSV zu einem echten, nachweihnachtlichen Highlight für erfolgreiche Schnäppchenjäger.